Bildung heißt lernen – und lehren. Der Bildungswettbewerb fördert daher Projekte und Maßnahmen, die die Lehre verbessern und dazu führen, die soziale, methodische und kognitive Kompetenz bei Schülern und Studierenden zu erhöhen – Schlüsselqualifikationen für die Herausforderungen der Zukunft. Förderungswürdige Projekte führen darüber hinaus zu einer Vergrößerung des (Fach-) Wissens, einer Mehrung der Kenntnisse und Fertigkeiten, die für eine volle Teilhabe an der Wissensgesellschaft unerlässlich sind, einer Verbesserung der Bildungschancen sowie einer Steigerung der Arbeitsmarktfähigkeit bei Schülern und Studierenden. Oder sie stärken die Kompetenz der Bildungseinrichtungen bei der Vermittlung dieser Qualifikationen deutlich.
Das Stichwort „Arbeitsmarktfähigkeit“ zeigt es an: Bildung und Bildungsförderung können nur dann erfolgreich sein, wenn sie den Elfenbeinturm verlassen und sich konsequent an den Anforderungen einer sich ständig wandelnden gesellschaftlichen Realität orientieren. Es kommt deshalb in Zukunft mehr denn je darauf an, dass der Bildungssektor auf der Basis einer übergreifenden sozialen Vernetzung operiert. Eine erneuerte Bildung braucht Kooperation. Das Konzept des Bildungswettbewerbs legt daher großen Wert auf die Errichtung solider Brücken zu den entscheidenden gesellschaftlichen Kräften im Kreis. Ein Garant für das Gelingen dieses Zusammenschlusses sind Kreissparkasse und Landkreis als starke Träger der Bildungsstiftung.
Zahlreiche Unternehmen dokumentieren das große Interesse der regionalen Wirtschaft am Thema Bildung durch die Übernahme von Patenschaften für den Bildungswettbewerb.